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    Auszeichnungen 2012

    V. l.: Peter Jantschik, Werner Mader, Werner Köster, Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens (es fehlt Helga Krienke)Verleihung der Schneverdinger Ehrennadel am 18.11.2013 durch den Rat der Stadt Schneverdingen

     

     

     

     

     


     

    Die Trägerinnen und Träger der Schneverdinger Ehrennadel 2012

     

    Peter Jantschik

    Peter JantschikAls damals 21-Jähriger gehörte Peter Jantschik zu den 30 Gründungsmitgliedern der Spielgemeinschaft Wintermoor 68 e. V. "Seinem" Verein hält er bis heute an verantwortlicher Stelle die Treue. Er war von Anbeginn bis vor wenigen Jahren Jugendleiter/Jugendobmann der diversen Jugendfußballmannschaften. Über 42 Jahre fungierte er auch selbst als Trainer und Jugendbetreuer. Im Jahr 1976 übernahm er die Funktion des Vereinsvorsitzenden bis 1984. Und er ist es seit 1989 bis heute. Das sind deutlich über 30 Jahre!

    Ein Höhepunkt im Vereinsleben war sicherlich die Einweihung des Sportheimes mit Kleinturnhalle auf dem Gelände des Sportplatzes "Vor den Höfen" in Wintermoor. Mit dem Bau dieses Hauses, das mit erheblichen Eigenleistungen erstellt wurde, wurde eine zentrale Begegnungsstätte geschaffen, die es dem Verein bis heute ermöglicht, Trainingsmöglichkeiten auch für die Sparten Tischtennis und Gymnastik zu schaffen.

    Aber auch als "Verbands-Funktionär" war und ist Peter Jantschik ungewöhnlich aktiv. Schon früh übernahm er Funktionen im Kreisverband des Niedersächsischen Fußballverbandes. Eine Vielzahl von Ehrungen des Niedersächsischen Fußballverbandes und des Landessportbundes machen das herausragende Engagement von Peter Jantschik deutlich.

    Peter Jantschik ist seit dem 01.11.1986 stellvertretendes Mitglied des hinzugewählten Mitgliedes im Fachausschuss der Stadt Schneverdingen, der sich mit Sport beschäftigt. Er vertritt die Interessen des Vereinssports.

     

    Werner Köster

    Werner KösterWerner Köster hat sich in seiner Freizeit vielfältig ehrenamtlich in den Bereichen Kommunalpolitik, Sport und Heimatforschung engagiert.

    Seine Ratstätigkeit begann 1972 in der damals noch selbständigen Gemeinde Wintermoor und dauerte bis 1974. Von 1976 bis 2006 war er ununterbrochen Mitglied des Rates der Stadt Schneverdingen. Er war Mitglied in verschiedenen Fachausschüssen und im Verwaltungsausschuss und er war Mitglied im Aufsichtsrat der Wohnungsbau-, Ansiedlungs- und Fremdenverkehrs-Gesellschaft Schneverdingen mbH. Besonders zu erwähnen ist seine Funktion als "Bauausschussvorsitzender" von 1984 bis 2006.

    In der Spielgemeinschaft Wintermoor "68" war er maßgeblich am Bau der Sporthalle beteiligt. Er war von 1976 bis 1978 Vorsitzender des eigens für diese Maßnahme gegründeten Bauausschusses. Weitere Funktionen waren als zweiter Vorsitzender (1977 bis 1982) und als erster Vorsitzender (1985 bis 1987).

    Er war maßgebend an der Erstellung der Dorfchronik der Ortschaft Wintermoor-Geversdorf im Jahr 1997 beteiligt. Mit seiner Arbeit zur Geschichte des Camps Reinsehlen belegte er 2001 den 1. Platz im von der Stadt Schneverdingen ausgeschriebenen Heimatwettbewerb. Der Beitrag wurde vom Heimatbund Schneverdingen als Buch herausgegeben. Die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe des Schulmuseums Insel zur Erstellung einer Ortschronik für Insel endete beim Dorffest 2012 mit der Vorstellung des Buches als Sprecher der Gruppe.

    Weiter war Werner Köster von 1985 bis 1988 Schöffe beim Amtsgericht Soltau und von 1989 bis 1996 Hauptschöffe für die Strafkammer beim Landgericht Lüneburg. Er ist seit 1970 Mitglied der Arbeiterwohlfahrt, Ortsverband Schneverdingen. Von 1982 bis 1998 war er als Beisitzer im Vorstand tätig.

    Werner Köster war 1995 Gründungsmitglied der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Schneverdingen und bis 2007 als Beisitzer im Vorstand tätig. Die "DPG" organisiert gegenseitige Besuche und vielfältige Aktivitäten zur Ausgestaltung der Städtepartnerschaft mit der Stadt/Gemeinde Barlinek in Polen.

    Am 13.12.2007 wurde Werner Köster für seine ehrenamtlichen Verdienste mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

     

    Helga Krienke

    Helga KrienkeHelga Krienke war 1979 Gründungsmitglied der Schneverdinger Ortsgruppe der bundesweit tätigen Frauenselbsthilfe nach Krebs. Sie trat zunächst der Gruppe als "einfaches Mitglied" bei, um sich bald aufgrund der gemachten Erfahrungen als Leiterin zur Verfügung zu stellen. Das war im Jahr 1981. Daraus sind inzwischen über 30 Jahre geworden.

    Die Selbsthilfegruppe hat ein Punkteprogramm aufgestellt, wie die Hilfe der Patienten im Einzelnen aussehen soll. Dazu gehört es beispielsweise, die Angst vor Untersuchungen und Behandlungen zu überwinden, Hoffnung durch persönliche Erfahrungen zu geben, die Lebensqualität zu verbessern oder über soziale Hilfen wie Versicherungs- und Schwerbehindertenrecht zu informieren.

    Helga Krienke betreut in der Ortsgruppe meist um die 40 Patienten. Davon sind es knapp 30, die aktiv mitmachen und einmal im Monat zu den Treffen kommen. Zu den Aktivitäten zählen Bastelnachmittage, Ernährungsberatungen mit Kochkursen und die Einladung zu Vorträgen von Ärzten und Krankenkassenberatern als Referenten. Auch die Geselligkeit in Form von Osterfrühstücken, Gartenfesten, Museums- und Eiscafébesuchen, Wanderungen, Ausflügen, Kutschfahrten und Weihnachtsfeiern hat ihren festen Platz im Jahr.

    Bereits im Dezember 1997 wurde Helga Krienke mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

     

    Werner Mader

    Werner MaderWerner Mader hat sich vielfältig in der Elternarbeit engagiert. Nach seinen Ideen wurde der Verein "Kinderspielkreis Lünzen e. V." entwickelt; noch heute wird die Kindertagesstätte Lünzen in der Trägerschaft des Elternvereins betrieben.In den Jahren 1984 bis 1989 war er Vereinsvorsitzender.

    In der Elternarbeit der Schulen wirkte er für die Sonderschule, heute Förderschule Schwerpunkt Lernen von 1983 bis 2009, davon 6 Jahre als Vorsitzender. Er war im Schulelternrat der Grundschule Lünzen von 1985 bis 1991, davon 4 Jahre als Vorsitzender und Mitglied im Stadtelternrat. Während einer Wahlperiode (2 Jahre) war er Mitglied des Kreiselternrats. An der Kooperativen Gesamtschule Schneverdingen folgte Elternarbeit in unterschiedlichen Funktionen von 1985 bis 1997, zunächst in der damaligen Orientierungsstufe, dann im Hauptschulzweig.

    Werner Maders Engagement in kirchlichen Gremien gliedert sich in den Vorsitz des Kindergartenausschusses der Ev.-luth. Kirchengemeinde Peter und Paul von 1995 bis 2012. Ein bedeutendes Ereignis war die Einweihung des Kindergartens Am Jordan im Jahr 1996. Seit der Inbetriebnahme des Kindergartens 1996 bis 2012 vertrat er im Kuratorium des Stadtrates für den Kindergarten die Interessen der Eltern.

    Als Mitglied und Vorsitzender des Kirchenvorstandes und des Verwaltungsausschusses hat er von 1994 bis 2006 das Leben in der Kirchengemeinde an maßgeblicher Stelle mitbestimmt. Auf überörtlicher Ebene hat er sich von 1989 bis 2001 im Kirchenkreistag engagiert. Davon war er 4 Jahre Vorsitzender des Umweltausschusses.